Das war’s wohl endgültig! Auch im Singapur-Qualifying konnte Daniel Ricciardo keine Eigenbewerbung betreiben. Am Sonntag sitzt der Australier möglicherweise zum letzten Mal in einem Formel-1-Cockpit.
Daniel Ricciardo steht beim Formel-1-Rennstall Racing Bulls vor dem vorzeitigen Aus. Seit Monaten fährt er beim Red-Bull-Schwesterteam schon auf Bewährung. Der achtfache Grand-Prix-Gewinner soll vom Neuseeländer Liam Lawson (22) nach dem Rennen in Südostasien abgelöst werden.
Der Grund ist demnach eine Klausel im Vertrag des Red-Bull-Nachwuchsmannes, wonach Lawson die Organisation verlassen können soll, wenn er bis Ende September kein festes Cockpit für 2025 bekommt.
„Macht es wohl einfacher“
Am Samstag hatte Ricciardo noch einmal die Chance, auf sich aufmerksam zu machen. Als 16. schied er jedoch bereits in Q1 aus. „Das kommt überraschend für mich. Im Training war das Auto nicht so schlecht, auch das Selbstvertrauen war da. Aber im Qualifying war ich nicht fähig, mehr aus dem Auto herauszuholen“, schildert Riccoardo im ORF-Interview.
Es sieht nicht gut aus, seine Zeit in der Formel 1 läuft ab. „Das macht die Entscheidung wohl einfacher“, rechnet auch ORF-Experte Alexander Wurz mit einem vorzeitigen Aus des 35-Jährigen.
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