Ein Untersuchungsausschuss in Salzburg ist nur noch möglich, aber nicht mehr fix, wie es die Sozialdemokraten noch im August angekündigt hatten. Man will den Landtag und den Endbericht des Rechnungshofs noch abwarten.
David Egger, SPÖ-Parteichef im Salzburg, holte am 19. August mit der Parteiführungen zum großen Rundumschlag zum Kauf der Antheringer Au durch das Land im Jahr 2022 aus. Die Roten sehen im Preis einen Skandal, bekommen Rückendeckung von KPÖ Plus und Grünen. Daher diskutiert am Donnerstag ein Sonderlandtag zum Thema. „Am Montag bekommen wir endlich Akteneinsicht“, sagt Egger.
Im August wurde noch groß ein Untersuchungsausschuss in der Causa angekündigt, um den Kauf vollständig durchleuchten zu können. „Wir warten jetzt den Sonderlandtag und den fertigen Rechnungshofbericht ab“, sagt der Parteichef. Das klingt bei weitem nicht mehr nach der Euphorie des Augusts, als ein Untersuchungsausschuss als beschlossen Sache galt. „Da ist Nationalrätin Michael Schmidt etwas nach vorne geprescht“, so Egger und fügt hinzu: „Den Untersuchungsausschuss behalten wir uns natürlich vor.“ Bis zur Nationalratswahl in zwei Wochen schafft es die SPÖ so Aufmerksamkeit zu bekommen. Ob das Thema nach der Wahl noch heiß ist, ist aber fraglich.
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