Filmkomponist Adam Lukas auf Heimurlaub in St. Veit. Das Talent liegt wohl in der Familie, denn auch seine Eltern sind keine Unbekannten!
Im Verein für Weltkärntner gibt es zahlreiche erfolgreiche Persönlichkeiten, die überall auf dem Erdball in verschiedenen Branchen erfolgreich arbeiten. Einer von ihnen, der Filmkomponist Adam Lukas, war gerade auf Heimaturlaub in St Veit. Dort kennt man den talentierten jungen Mann als Lukas Obernosterer.
„Wir haben ein Haus direkt an der Glan. Ich verbrachte viel Zeit mit der Familie. Mit Schulfreunden war ich auch am Längsee. Da erlebte ich als Schüler schöne Stunden. Ich war der Erste in der Klasse, der eine Saisonkarte für den Längsee hatte“, erinnert sich Lukas an seine Jugend.
Mutter Songschreiberin, Vater Faschings-Narr
Lukas kommt aus einer ganz prominenten Musiker-Familie. Mutter Dagmar ist eine bekannte Songschreiberin. „Meine Eltern machten Volksmusik und traten mit zwei Freunden als ,Die drei lustigen Vier’ auf.“
Noch prominenter ist sein Vater, der seit 20 Jahren beim Villacher Fasching als „Noste“ auftritt. Tatsächlich heißt er Manfred Obernosterer. Seit mittlerweile zwei Jahrzehnten sorgt „Noste“ beim Villacher Fasching für zahlreiche Gags und Lacher.
St. Veiter arbeitet mit Hans Zimmer
Adam Lukas lebt seit 2019 in Los Angeles. 2021 schlug seine vorerst größte Stunde, als der Filmkomponist für die Doku „Primates“ den Emmy-Award bekam, die gefragteste Auszeichnung in der Fernsehbranche. Sein Studio ist in Santa Monica. „Da ist nicht einmal ein Fenster drin. Oft kann ich meinen Herzschlag hören.“ Er arbeitet gemeinsam mit Oscar-Gewinner Hans Zimmer („König der Löwen“), der ihm beste Voraussetzungen bietet, um sein musikalisches Talent zu verwirklichen.
Das Leben in Kalifornien ist teuer. „Für mein Apartment zahle ich 4500 Dollar.“ Einer der berühmtesten Kärntner, Starkoch Wolfgang Puck, ist sein Freund geworden. „Immer wenn ich Lust auf ein Wiener Schnitzerl habe, fahre ich zu ihm nach Hollywood. Puck freut sich über Landsleute in den USA. Für ein Schnitzerl muss ich 75 Dollar hinlegen. Dafür ist die Chance groß, dass am Nebentisch ein Hollywoodstar sitzt.“ Acht Stunden täglich macht der Glandorfer Musik. „Ich lege auch großen Wert auf Fitness.“ Da hat er es nicht weit ins Gym von Arnold Schwarzenegger . . .
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