Drama vor Sizilien
Luxusjacht gesunken: Deutscher rettet 15 Menschen
Als die Luxusjacht Bayesian vor der Küste Siziliens untergeht, wird ein deutscher Kapitän zum Held: Er rettete 15 von 23 Menschen, die sich an Bord befanden. Einsatzkräfte suchen weiterhin nach den Vermissten
„Wir wurden von Donner, Blitzen und Wellen geweckt. Es fühlte sich an wie das Ende der Welt“, berichtet Charlotte Golunski (35), die mit ihrer Familie an Bord der Luxusjacht Bayesian war. Ein Tornado brachte das Boot am Montag vor Sizilien zum Kentern. Die Leiche eines Mannes wurde geborgen. Sechs Menschen werden noch vermisst, darunter der Jacht-Besitzer: Mike Lynch, britischer Tycoon.
In diesem Beitrag sieht man die gesunkene Luxusjacht:
Schiff war nach Sturm verschwunden
Für 15 Menschen gab es ein Happy End. „Als der Sturm vorbei war, bemerkten wir, dass das Schiff hinter uns verschwunden war. Mein Erster Offizier und ich steuerten auf den Punkt zu“, erklärt der deutsche Kapitän Karsten Börner, der nun als Held gefeiert wird. Er und seine Crew nahmen die teils schwer verletzten Schiffbrüchigen auf.
Das Wrack liegt derzeit in einer Tiefe von 49 Metern auf dem Meeresgrund. Die Suche nach den Vermissten ist mit Tauchereinheiten und Hubschraubern im Gange. Ein Team aus Dolmetschern und Psychologen war im Einsatz, um den Überlebenden Hilfe zu leisten.
Auch ein Fischer beobachtete den tragischen Untergang der Bayesian: „Ich blickte in Richtung Meer und sah das Boot. Ich sah, wie es plötzlich sank.“










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