Spitzenkoch Christoph Forthuber und seine Gattin und Weinfachfrau Doris Forthuber ziehen von Munderfing nach Gstaig. Ab März hauchen sie dem Gasthaus „Maria vom guten Rat“ neues Leben ein. Der Frust beim Munderfinger Bürgermeister hält sich in Grenzen, da die Suche nach einem Nachfolger gut laufen soll.
Mit einem lachenden und einem weinenden Auge sieht der Munderfinger Bürgermeister Martin Voggenberger den Abschied des Haubenkochs Christoph Forthuber aus der Windparkgemeinde. Gemeinsam mit Gattin Doris zieht der Spitzenkoch in die 13 Kilometer entfernte Ortschaft Gstaig in der Gemeinde Feldkirchen bei Mattighofen, wo das Duo ab März dem leer stehenden Gasthaus „Maria vom guten Rat“ neues Leben einhauchen wird.
Natürlich ist es schade, dass ein Haubenlokal wegzieht. Nun könnten wir aber ein echtes Wirtshaus bekommen. Trotz sechs Gastrobetrieben ist es genau das, was im Ort fehlt.
Martin Voggenberger, Munderfinger Bürgermeister
Laut Voggenberger gibt es bereits einen potenziellen Nachfolger für das „Bräu“ in Munderfing: „Es schaut gut aus, dass wir ein echtes Wirtshaus bekommen. Das ist, was uns im Ortszentrum fehlt. Forthuber fuhr seit 2018 eine eigene Schiene, die Gäste kamen aus dem gesamten Bezirk und aus Salzburg. Jetzt könnte es wieder ein Wirtshaus für unsere Vereine werden und an manchen Abenden auch Musik im Lokal geben“ , so der Ortschef.
Mehr Platz für drei Hauben
Für Drei-Hauben-Koch Forthuber eröffnet der Umzug in das Haus von Hans Michel Piëch durch das größere Platzangebot völlig neue Perspektiven. „Wir haben immer mehr überregionale Gäste und möchten ihnen auch Zimmer mit Frühstück anbieten können. Personalzimmer sind ebenso praktisch für uns.“
Der große Saal würde sich bestens für Familien- und Firmenfeierlichkeiten oder Seminare eignen. „Dazu kommt einer der schönsten Gastgärten im Bezirk samt angeschlossenem Salettl, in dem der größte Smoker Österreichs steht. Das ist ideal für unsere beliebten Barbecue-Events.“
Geplant sind aber auch neue Angebote: So soll es etwa auch ein „Private Dining“ geben, wofür künftig zwei zusätzliche Restauranträume zur Verfügung stehen. Das derzeitige Restaurant in Munderfing wird noch bis Jahresende weitergeführt. Ein Silvestermenü ist ebenso vorgesehen wie ein „Good-bye-Munderfing-Event“.
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