Nach dem anfänglichen Schock jetzt die traurige Realität: Auch „Mörtel“ muss begraben werden. Wie es nun weiter geht ...
Eines wusste Richard Lugner genau: Seine letzte Ruhe will er nicht auf dem Wiener Zentralfriedhof finden, wo sonst so viele bekannte Namen wie Franz Schubert, Hans Hölzel alias Falco oder Udo Jürgens Grabsteine zieren und obendrein auch seine Mutter Leopoldine begraben liegt.
Er entschied sich noch zu Lebzeiten für ein Grab auf dem Grinzinger Friedhof, unweit seiner Döblinger Villa, wo der Grundstein für eine Familiengruft bereits gelegt ist: Für die nächsten sechzig Jahre sind hier zwei Grabplätze gesichert, wo irgendwann auch seine Witwe Simone und einige seiner Kinder, wie Jaqueline, mit deren Partnern Platz finden sollen. „Dort hat es mir gefallen, viel besser als auf dem Zentralfriedhof“, sagte er der „Krone“.
Zur Trauerfeier sollen sich seine „liebsten Frauen“ samt dem restlichen Lugner’schen Clan in der Kirche am Kaasgraben versammeln, so hat er sich’s jedenfalls gewünscht. Wie seine Ex-Gattin Christina „Mausi“ Lugner in ihrer ersten Ansprache nach seinem Ableben bekannt gab, sei aber „noch nichts fixiert“.
Sogar den Grabstein hatte sich der Bauherr der Nation bereits vor einiger Zeit bestellt, wie er in seinem letzten großen Interview mit „Krone“-Redakteurin Conny Bischofberger erzählte.
Das Stück, welches in etwa dieselbe Farbe wie die Fassade der Lugner City haben wird, soll im September angeliefert werden. Hier, auf dem Hauptplatz seines Lebenswerkes, liegt nun auch ein Kondolenzbuch auf, „wo man gerne nette Anekdoten mit Richard eintragen darf“, wie die Familie bekannt gab.
Und wie es sich für einen großen Entertainer seiner Art gehört, wird auch sein letzter Abgang in Erinnerung bleiben: Den Sarg ziert dann sein berühmter Zylinder ...
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