Olympia-Pärchen

Verlobungsring glänzt so schön wie eine Medaille

Olympia
11.08.2024 21:31

Glücklilcher kann man die Stadt der Liebe nicht verlassen! Lorena Abicht, die in Marseille als Österreichs erste Olympia-Windsurferin am Start war, und der Schweizer Olympiasegler Sebastien Schneiter haben sich während der Spiele verlobt. Lorena lächelt: „Mein persönliches Stück Gold glänzt mindestens so schön wie eine Medaille.“

Wie lief die Verlobung? Lorena erzählt: „Wir sind nach unseren Wettkämpfen zu uns nach Hause an den Genfer See gefahren und sind vier Tage ganz entspannt gesegelt. Auf dem Wasser hat er dann sehr romantisch den Antrag gemacht, ich habe sofort strahlend ja gesagt.“

Lorena Abicht mit ihrem Verlobten Sebastien Schneiter
Lorena Abicht mit ihrem Verlobten Sebastien Schneiter(Bild: Lorena Abicht)

„Glänzt genauso schön wie eine Medaille“
Für die Medaillenfeier von Lorenas Segelkollegen Lara Vadlau, Lukas Mähr und Valentin Bontus und die Schlussfeier ist das Paar auf eigene Kosten noch einmal nach Paris zurückgekehrt. Samstag Abend lächelte Lorena bei der Party im Austria House, wo sie sich einen Kaiserschmarren gönnte: „Mein Ring glänzt genauso schön wie die Medaillen. Ich bin sehr glücklich mit meinem Stück Gold.“

Lorena Abicht (ganz rechts) feierte Samstag Abend im Austria House mit ihren Teamkollegen.
Lorena Abicht (ganz rechts) feierte Samstag Abend im Austria House mit ihren Teamkollegen.(Bild: GEPA pictures)

In Rekordzeit für Olympia qualifiziert!
Dazu hat sich die 30-Jährige auch eine Plakette als Siegerin der Herzen verdient. Denn die frühere Top-Seglerin, die 2018 bei der Weltmeisterschaft in Aarhus mit Tanja Frank Silber in der 49erFX-Klasse holte, begann mit dem Windsurfen in der iQFoil-Klasse erst vor zweieinhalb Jahren. Am Gardasee lernte die Heeressportlerin die neue Disziplin von Grund auf, qualifizierte sich in Rekordzeit für Olympia!

Österreichs erste Olympia-Windsurferin: Lorena Abicht!
Österreichs erste Olympia-Windsurferin: Lorena Abicht!(Bild: GEPA pictures)

In der Bucht vor Marseille herrschten dann schwierige Wetterverhältnisse. Bei den von ihr nicht wirklich geschätzten Leichtwindbedingungen wurden viele Rennen verschoben und abgebrochen. An ihrem letzten Wettkampftag schaffte Abicht noch einen elften Platz: „Ich wollte unbedingt mit einem starken Ergebnis abschließen, das habe ich geschafft. Da bin ich taktisch und strategisch gut gefahren.“

Verliebter denn je in der Stadt der Liebe
In der Gesamtwertung belegte sie Platz 23. Ihr Fazit: „Ich habe mir von Anfang an keine hohen Erwartungen gesetzt. Ich habe erst vor zweieinhalb Jahren mit dem Windsurfen begonnen – bei vielen Momenten sieht man, dass die Mädls auf einem anderen Level sind. Mehr war nicht drinnen. Ich habe bis zum letzten Pumper durch das Ziel mein Bestes gegeben.“ Und das Allerbeste kam ja noch. Montag verlässt sie die Stadt der Liebe verliebter denn je.

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