Der Anti-Baby-Wille wird im Burgenland immer größer, wie auch die Zahl jener Paare, die in der Fruchtbarkeitskrise stecken. Warum das so ist, weiß Reproduktionsmediziner Kazem Nouri, der im Institut für Kinderwunsch in der Klinik Oberpullendorf auch Krebspatienten den Traum vom Wunschkind erfüllt.
Die Geburtenraten sinken weltweit, in Österreich war das Geburtendefizit im Vorjahr sogar so hoch wie zuletzt zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Auch im Burgenland ist der Anti-Baby-Wille im Vormarsch. Im Vorjahr gab es um 1477 weniger Neugeborene als Gestorbene. Bei der Gesamtfertilitätsrate lag man unter dem Bundesdurchschnitt von 1,32 Kindern pro Frau.
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