Was für ein Skandal im Fecht-Turnier der Olympischen Spiele: Noch mit seinem Säbel in der Hand hat sich der Georgier Sandro Bazadze einen heftigen Wutanfall inklusive Schreiattacke gegen die Schiedsrichterin geleistet und für Aufregung gesorgt! Durch eine angebliche Fehlentscheidung, die ihn um den Sieg im Kampf gegen den Ägypter Mohamed Amer brachte, habe sie ihn „getötet“, so Bazadze über die Offizielle Vanesa Chichon …
Beim Stand von 14:14 war im Achtelfinal-Duell zwischen dem Georgier und dem Ägypter klar, dass der nächste Punkt entscheiden würde – und da beide Fechter scheinbar gleichzeitig einen Treffer landeten, musste die Schiedsrichterin einen Check der Video-Sequenzen vornehmen. Als die Spanierin den Ägypter Amer zum Sieger erklärte, gab es kein Halten mehr für Bazadze.
„Nein, nein, nein, was soll das?“
Fassungslos gestikulierte und brüllte er aufgebracht in Richtung von Chichon, drohte mit dem Zeigefinger und hatte dabei noch immer seinen Säbel in der Hand. „Check, check!“ forderte der Georgier wütend, „nein, nein, nein, was soll das?“ Einen weiteren Check gab es jedoch nicht, die Schiedsrichterin verließ bald nach ihrer finalen Entscheidung die Halle – zum großen Ärger von Bazadze.
„Wo bleibt die Fairness?“
„Als ich sie um eine Erklärung bat, drehte sie sich um und ging“, so der Georgier, der sich wie vor drei Jahren benachteiligt fühlte. „Wo bleibt die Fairness? […] Zum zweiten Mal schon, wie in Tokio, bringen mich die Schiedsrichter um.“
Bereits damals habe man sein Leben zerstört und er habe beinahe seine Karriere beendet, aber er „kam zurück, sei Weltranglisten-Erster geworden, habe sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet – „und sie hat mich getötet“.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.