Entwarnung

Batteriespeicher von PV-Anlage ist gelöscht

Oberösterreich
24.07.2024 17:55

Acht Feuerwehren, zwei Rettungswagen des Roten Kreuzes, der Rettungs-Offizier vom Dienst und die Polizei – in Steyregg war am Mittwochnachmittag ein Großaufgebot an Einsatzkräften aufgefahren. Der Grund scheint banal: ein Kellerbrand. Doch der Wind und noch ein weiteres Faktum machten gröbere Probleme.

Der Einsatzleiter der Feuerwehr hat sofort Verstärkung nachalarmiert, nachdem kurz vor 16 Uhr Alarm ausgelöst worden war. Grund: Es drang dichter Qualm aus dem Keller eines Hauses direkt neben einer Arztordination. „Ersten Meldungen nach, gibt es auch einen Batteriespeicher einer PV-Anlage im Keller“, heißt es von den Helfern. Dies bestätigte sich auch. Und brennt ein solcher, ist er schwer zu löschen, es droht Explosionsgefahr und es können sich giftige Dämpfe bilden.

Qualm zieht ins Wohngebiet
Aus diesem Grund wurde auch das Rote Kreuz mit einem größeren Aufgebot hingeschickt. Denn der dichte Qualm wurde durch den aktuellen Wind in bewohntes Gebiet getragen. „Es gab keine Verletzten wegen des Brandes zu versorgen“, berichten die Sanitäter, allerdings hatte eine Person eine Kreislaufschwäche, die aber nicht auf Feuer oder Qualm zurückzuführen war. Dieser Patient wurde natürlich vor Ort von den Helfern versorgt.

Atemschutzstandort aktiviert
Zur Unterstützung wurde mit der FF Ottensheim die achte Feuerwehr in Marsch gesetzt. Hintergrund für die weite Anfahrt von Ottensheim nach Steyregg: Ottensheim ist der Atemschutzstützpunkt des Bezirks. Inzwischen gibt es die Entwarnung: Brand aus. Jetzt wird ermittelt, ob das Feuer vom Batteriespeicher ausgegangen war oder dieser durchs Feuer entzündet worden war.

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