Was sich am Wochenende in Kärnten abspielte, ist ein Albtraum: Am Sonntag brach ein 55 Jahre alter Mann zu einer Wanderung auf, von der er nicht mehr zurückkehren sollte.
In den Morgenstunden des 21. Juli brach der 55-Jährige zu seiner Wanderung auf: Der Mann aus dem Bezirk Spittal wollte vom Gößkarspeichersee eine Wanderung auf den Gipfel Winterleiten im Bereich der Gießener Hütte in der Gemeinde Malta machen. Er bewanderte den Winterleitengrat zuerst weiter in Richtung Zigmontspitze – dann passierte das Unglück.
Aus noch unbekannter Ursache kam er vermutlich bei einem nachfolgenden Gipfel ins Rutschen bzw. Stolpern. „In weiterer Folge stürzte er ca. 150 Meter in die Ostflanke des Winterleitengrates und verletzte sich dabei tödlich“, heißt es von der Polizei.
Suche musste abgebrochen werden
Weil der Mann zum vereinbarten Zeitpunkt nicht nach Hause zurückkehrte, erstatteten seine Angehörigen Anzeige. Am Sonntagnachmittag startete die Polizei eine Suchaktion mit zwei Hubschraubern, welche jedoch gegen Mitternacht ergebnislos abgebrochen werden musste. Die Suche wurde Montagfrüh wieder aufgenommen.
Gegen 9 Uhr konnten die Einsatzkräfte den Wanderer im Bereich des Osthangs des Winterleitengrates auffinden – er war tödlich verunglückt. Im Einsatz standen die Bergrettung Malta-Liesertal, Bergrettung Spittal an der Drau, vier Suchhunde der Bergrettungsstaffel Kärnten, die Alpinpolizei Spittal an der Drau, der Polizeihubschrauber aus Salzburg sowie der Notarzthubschrauber RK1.
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