Geht eine Tür zu, geht eine andere auf – dieses Motto könnte für einige der Beschäftigten gelten, die bei Fronius wegen der Krise in der Solarsparte gehen müssen. Nachdem der Technologiekonzern am Montag bekanntgab, sich von 450 Mitarbeitern in Oberösterreich trennen zu wollen, steigt jetzt etwa die Post mit offenen Stellen ins Rennen.
Am Montag hatte Fronius, wo es derzeit einfach zu wenig Nachfrage nach den Wechselrichtern gibt, die betroffenen Beschäftigten über die Maßnahmen informiert, die zur Kündigung von insgesamt 650 Mitarbeitern führen werden. 450 der Arbeitnehmer sind bislang in Oberösterreich für den Technologiekonzern aus Pettenbach tätig, weitere 200 in Tschechien und Deutschland.
„Es tut mir sehr leid, dass wir uns aus Kostengründen von wertvollen und verdienten Teammitgliedern trennen mussten“, sagte mit Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß die Geschäftsführerin von Fronius. Während beim Familienunternehmen noch die Gespräche über einen Sozialplan laufen, bringen sich andere Firmen schon in Stellung, um durch den Abbau bei Fronius eigene freie Jobs zu besetzen.
160 Jobs sind bei der Post frei
So teilte die Österreichische Post am Mittwoch mit, dass sie insgesamt 160 neue Mitarbeiter in Oberösterreich sucht – in Logistikzentren, in der Zustellung, in der IT und in anderen Bereichen. Eine Bewerbung sei jederzeit möglich.
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