Es ist ein echtes Klischee aus Krimi-Filmen, dass Täter an den Ort ihres Verbrechens zurückkehren, aber dass sie dort bleiben, dürfte eher selten vorkomme.
In der nach auf Dienstag hatten „vorerst unbekannte Täter“ bei einem Lokal in der Klagenfurter Innenstadt zugeschlagen und den Gastro-Betrieb um mehrere Hundert Euro und diverse alkoholische Getränke erleichtert. Eine Streife der Polizeiinspektion St. Ruprechter Straße untersuchte den Vorfall. „Im Zuge der Aufnahme verhielt sich ein 25-jähriger Klagenfurter am Tatort verdächtig“, berichtet die Polizei. Das weckte das Interesse der Streife.
„Von den Beamten befragt, gab er Wissen preis, das nur dem Täter bekannt sein konnte und verstrickte sich in der weiteren Befragung in Widersprüche“, erklärt die Polizei. „Der Mann verweigerte in einer niederschriftlichen Einvernahme die Aussage.“ Ihm drohen jetzt wohl juristische Konsequenzen – die Spurensicherung des operativen Kriminaldienstes dürfte weitere Beweise ans Tageslicht fördern.
Noch keine konkrete Spur gibt es bei jenen Einbrechern, die in derselben Nacht in Annabichl umtriebig waren. „Die Täter brachen das Vorhängeschloss des Baucontainers des Magistrats Klagenfurt auf und stahlen aus dem Inneren diverse hochwertige Werkzeuge“, so die Polizei. Dadurch entstand der Stad ein Schaden im fünfstelligen Eurobereich.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.