Österreich produziert europaweit den meisten Müll, ist dafür aber auch beim Recycling die Nummer eins. Krone+ hat sich die Kunststoff-Sortieranlage in Wulkaprodersdorf angesehen und mit Standortleiter Dominik Holubiczka über erstaunliche Funde, das menschliche Auge und den ominösen Joghurtbecher gesprochen.
Michael Zwonarits packt gerne an. Seine treuen Begleiter, zwei dicke Handschuhe, die weit über das Handgelenk reichen, zieht er nur zum Begrüßen aus. Dass sein Händedruck jenem einer Müllpresse gleicht, ist kein Zufall. Zwonarits überwacht und kontrolliert das Geschehen auf der Kunststoff-Sortieranlage in Wulkaprodersdorf (Burgenland). Kraft in den Armen ist da ebenso hilfreich wie ein gutes Auge. Immer wieder zieht er ungeeignete Trümmer aus den riesigen Müllbergen. „Große Folien, Kanister oder Autoreifen sind für unsere Müll-Sortiermaschinen der Horror“, ärgert sich Zwonarits über falsch entsorgten Abfall. Denn eigentlich sollten in Wulkaprodersdorf nur gelbe Säcke mit Verpackungsmaterial landen. Die Realität sieht anders aus.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.