Der Schweizer Abwehrchef Manuel Akanji hat im EM-Viertelfinal-Krimi gegen England als einziger seinen Elfer verschossen. Der ManCity-Kicker zeigte sich anschließend tief enttäuscht. Er habe sein ganzes Land enttäuscht, so der 28-Jährige.
Lange Zeit taten sich die favorisierten „Three Lions“ am Samstag gegen die Schweiz schwer. In der 75. Minute gingen die Eidgenossen sogar durch Breel Embolo in Führung. Doch Bukayo Saka sorgte fünf Minuten später für den Ausgleich und damit für eine Verlängerung. Auch dort wollte keine Entscheidung fallen, weshalb schließlich das Elfmeterschießen über Sieg und Niederlage entschied.
Schweizer dürfen stolz sein
Zur tragischen Figur wurde dabei ausgerechnet Abwehrchef Akanji, der ansonsten eine starke EM zeigte. Als einziger verschoss er seinen Elfer, sodass am Ende die Engländer doch wieder jubeln durften.
„Die Enttäuschung ist groß. Es fühlt sich an, als hätte ich mein Land im Stich gelassen“, so der verzweifelte Akanji nach dem Spiel. Am Ende können er und sein Team aber erhobenen Hauptes aus Deutschland abreisen.
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