68.000 Schüler haben in Kärnten bis 8. September frei, natürlich stehen auch heuer viele Ferienlager bevor. Die meisten sind seit Wochen ausgebucht. Gerade in ländlichen Bereichen gibt es immer weniger Angebote. Die „Krone“ gibt einen Überblick über die Feriencamps.
Die Ferien haben begonnen, 68.000 Schüler haben in Kärnten bis 8. September frei. Viele Ferienlager und Camps finden statt. Gerade in ländlichen Bereichen werden es allerdings immer weniger. Familien, in denen Vater und Mutter berufstätig sind, haben es nicht einfach, die passende Ferienbetreuung für ihren Nachwuchs zu finden. Fallen die Großeltern für das Aufpassen aus, ist einiges zu bewältigen.
„Ich nehme mir als Mutter drei Wochen frei, der Papa muss danach um so einen langen Urlaub ansuchen. Zusammen haben wir leider nicht frei, darum fällt auch die gemeinsame Urlaubsreise aus“, sagt eine betroffene Mutter aus Klagenfurt. Welche Alternativen gibt es?
Funtastico bietet in Klagenfurt, Arnoldstein und Althofen etwa Camps an. „Wir können Freizeitanlagen und Freibäder nutzen, sind mit 1000 Kindern unterwegs. Es gibt viele Anfragen. Wir sind leider voll, viele Kinder haben keinen Platz mehr“, sagt Organisator Joe Grabner. Auch beim Sportschnuppern in Klagenfurt (8. Juli bis 3. August) werden 224 Kurse in 78 Sportarten angeboten.
Bei der 55. Ferienaktion für Kinder und Jugendliche von Heeresangehörigen (6. bis 20. Juli) verbringen die Teilnehmer in Villach einen schönen Sommer. Richi Urank macht wieder die „Krone“-Fußballcamps. In Krumpendorf, Wernberg, am Klopeiner See, Sachsenburg und am Hafnersee wird zwischen 8. Juli und 29. August gekickt.
Sehr gefragt ist auch das 20. Seekids-Sportcamp in Pörtschach. „Bei uns können die Kinder schon um 6.45 Uhr abgeliefert werden. Insgesamt 1000 Kids machen mit. Wir bieten unser Ferienservice schon seit 20 Jahren an. Bei uns kann man auch Wasserskifahren lernen“, sagt Betreuerin Michaela Juvan.
Die Sommerschule und das Caritas-Lerncafé bilden in den letzten zwei Ferienwochen kärntenweit den Abschluss. An vielen Orten werden günstigere Familienkarten aufgelegt. Das Land fördert sozial schwächere Familien im Sommer übrigens mit bis zu 400 Euro pro Kind.
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