In Linz wird ab dem Herbst die Kreuzung vor den Seniorenheim in Kleinmünchen sicherer. Dank neuester Wärmebildsensoren kann die Ampel langsame Fußgänger erkennen und automatisch die Grünphase verlängern, um so eine sichere Querung der Straße zu ermöglichen. Das Pilotprojekt kostet die Stadt 70.000 Euro.
Senior! So lautet das Ampel-Projekt an der Kreuzung Dauphinestraße-Enenkelstraße, das in den kommenden zwei Monaten umgesetzt wird und deutlich zur Verkehrssicherheit beitragen soll – insbesondere für vulnerable Gruppen. Ein Wärmebildsensor erkennt die querenden Personen und verlängert je nach Dauer die Grünphase für Fußgänger. Damit wird ein sicherer und komfortabler Übergang über die Straße in unmittelbarer Nähe des Seniorenzentrums Kleinmünchen gewährleistet sein.
Berührungsloses Erkennungssystem
Für Vizebürgermeister und Mobilitätsreferent Martin Hajart (VP) könnte das 70.000 Euro teure Pilotprojekt durchaus Schule machen: „Der Sensor erkennt die Bewegungen und kann intelligent auf langsamere Personen reagieren. Das trägt maßgeblich zur besseren Sicherheit bei.“
Darüber hinaus ist die Ampel mit einem berührungslosen Erkennungssystem zur Anforderung einer Grünphase ausgestattet, was nicht nur hygienischer ist, sondern auch den Komfort erhöht.
Ampel bleibt bei Umbau in Betrieb
Parallel zu diesen Maßnahmen wird die Ampel im Zuge der Umstellung auf das neue System für eine verbesserte Koordinierung im Bereich Dauphinestraße vorbereitet. Dies soll den Verkehrsfluss optimieren. Weiters müssen auch die Signalprogramme adaptiert und das Signalsteuergerät erneuert werden, da es nicht mehr über die zur Umsetzung benötigten technischen Voraussetzungen verfügt. Die Ampel bleibt während der Umbauarbeiten in Betrieb.
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