Vom Video-Assistenten, der bei haarigen Entscheidungen zu Rate gezogen wird, bis hin zur Hightech-Analyse – bei der aktuell in Deutschland stattfindenden Europameisterschaft zeigt der Fußball seine digitale Seite. Drei Mühlviertler ermöglichen vieles davon auch Klubs im Amateurbereich. Das steckt hinter zone14.
Gab’s ein Handspiel vor dem 2:2 der Holländer? War die Situation rund um das vermeintliche 4:2 von Österreich Abseits oder nicht? Gleich zweimal kam im letzten Gruppenspiel des ÖFB-Teams bei der Europameisterschaft in Deutschland der Video-Assistent zum Einsatz. Auch wenn manches kritisch gesehen wird, ist es ein Beweis dafür, dass der Fußball beim technologischen Fortschritt längst am Ball ist...
„In der modernen Fußballwelt spielen Daten und Analysen eine immer größere Rolle“, sagen Simon Schmiderer, Lukas Grömer und Tobias Gahleitner. Die Mühlviertler sind die Gründer von zone14, einem auf Künstlicher Intelligenz basierenden Video-Analysesystem. „Wir bringen Statistiken wie aus der Champions League auf alle Fußballplätze Österreichs“, sagen sie.
Software mit mehr als 2400 Spiel-Aufzeichnungen trainiert
2021 waren Schmiderer, Grömer und Gahleitner mit der Mission gestartet, die Datenerhebung rund um ein Amateurmatch komplett zu automatisieren. Die erste All-In-One-Lösung wurde mithilfe von mehr als 2400 Spiel-Aufzeichnungen trainiert.
„Trainerteams können so noch qualifizierter Entscheidungen treffen und die Leistung jedes Spielers wird objektiv messbar“, so die zone14-Gründer, die die Vereine mit ihrer Software und auch mit zwei 4K-Kameras ausstatten. Mehr als 65 Klubs in fünf Ländern setzen mittlerweile schon auf das Know-how des Spezialisten für Fußball-Videoanalyse.
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