England-Kapitän Harry Kane hat sich mit deutlichen Worten gegen Kritik an den „Three Lions“ aus der Heimat gewehrt. Experten, die derzeit den Auftritt der englischen Fußball-Nationalmannschaft kritisieren, sollten sich lieber an ihre eigene Karriere erinnern, so der Bayern-Stürmer.
Die englischen Medien und zahlreiche Ex-Profis haben nach dem EM-Auftakt kein gutes Haar an ihrem Nationalteam gelassen. Besonders Ex-Nationalspieler Gary Lineker hat sich dabei hervorgetan. „Die bisherigen Leistungen waren einfach scheiße“, polterte der ehemalige Stürmer etwa zuletzt im Podcast „The Rest is Football“.
Worte, die beim aktuellen Kapitän nicht gut ankamen: „Es wäre besser gewesen, den Jungs Selbstvertrauen zu geben. Am Ende haben wir als Nation seit langer, langer Zeit keine Turniere mehr gewonnen, und viele der Kritiker waren auch Teil davon“, kontert Kane und teilt damit gleich eine Spitze aus.
Defensive als Schlüssel
An Respekt vor den ehemaligen Nationalspielern würde es sicherlich nicht mangeln, allerdings sollten sie diesen Respekt auch dem aktuellen Team entgegenbringen, fordert der Bayern-Stürmer: „Ich würde sagen, dass sie sich einfach daran erinnern sollten, wie es war, das Trikot zu tragen, und dass ihre Aussagen gehört werden.“
Die Kritik am Team richtete sich zuletzt vor allem an der ungewohnt defensiven Ausrichtung. Eine Taktik, die der Kapitän vehement verteidigt: „Viele Leute reden darüber, was wir nicht gut gemacht haben, aber was wir gut gemacht haben, ist das Verteidigen. Wir sind ruhig, wir waren schon mal an diesem Punkt.“
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