Mehrere Vermisste

Überschwemmungen und Erdrutsche in der Schweiz

Ausland
22.06.2024 09:40

Nach schweren Unwettern werden im Kanton Graubünden im Südosten des Landes drei Menschen vermisst. In der Schweiz gab es seit Freitag zahlreiche Gewitter und heftige Niederschläge, Hochwasser und einen Bergsturz. 230 Menschen mussten evakuiert werden. 

Betroffen war vor allem das Tal Misox südlich des San-Bernardino-Passes an der italienischen Grenze. Dort seien mehrere Dutzend Menschen vorsorglich aus ihren Häusern gebracht worden. Straßen waren überschwemmt.

Die Polizei warnte davor, Keller oder Tiefgaragen zu betreten und rief die Bevölkerung auf, sich von den Hochwasser führenden Gewässern fernzuhalten. Ein Autobahnstück an der Grenze zu Italien musste wegen eines Erdrutsches gesperrt werden.

Hier sehen Sie Aufnahmen aus Zermatt.

Lage bleibt angespannt
Auch in Zermatt im Kanton Wallis war die Lage angespannt. In dem Touristenort am Matterhorn waren am Freitag zwei Flüsschen über die Ufer getreten. Die Zugstrecke zwischen Visp und Zermatt blieb wegen der Hochwassergefahr vorerst weiter gesperrt, wie die Matterhorn-Gotthard-Bahn am Samstagmorgen mitteilte.

Auch die Straße in den Ort war gesperrt. Bürgermeisterin Romy Biner-Hauser versicherte im Schweizer Rundfunk, dass alle Feriengäste in Sicherheit seien. Wer nicht an- oder abreisen könne, erhalte eine Unterkunft.

Schon Anfang Juni war die Schweiz von Hochwasser betroffen, allerdings in anderen Regionen. Unter anderem trat der Bodensee im Norden des Landes über die Ufer, dort wurden Stege für die Anrainer angelegt. Dort galt laut staatlichem Naturgefahrenportal an diesem Wochenende erneut die Warnstufe 4 von 5: große Hochwassergefahr.

Dieselbe Stufe galt im Kanton Wallis von der Einmündung des Flüsschens Lonza in die Rhone bis zum Einfluss der Rhone in den Genfersee.

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