Trotz Hitze blieb ein „Krone“-Leser aus Angst vor vergiftetem Wasser lieber im Trockenen. Die Gewässeraufsicht der Stadt Wien gibt allerdings Entwarnung.
Dieser Tage kann sich jeder glücklich schätzen, der eine Wasserstelle vor der Tür hat. „Krone“-Leser Josef T. nützt das aber wenig. Als er vor zwei Tagen das erste Mal im Badeteich Hirschstetten schwimmen gehen wollte, machte er eine unerfreuliche Entdeckung.
„Habe mich nicht hineingetraut“
Das Ufer war stark verschmutzt. „Das Wasser war in einem derart grausigen Zustand, dass ich mich nicht hineingetraut habe“, so T. Obwohl es über 30 Grad hatte, entschied er lieber zu schwitzen als sich einer Gefahr auszusetzen. Aber was stimmt mit dem Wasser nicht?
Gewässeraufsicht gibt Entwarnung
Die „Krone“ fragte bei der Gewässeraufsicht nach: „Bei einem Kontrollgang konnte weder Schaumbildung noch sonstige Verschmutzungen am genannten Uferabschnitt des Badeteichs Hirschstetten festgestellt werden. Der Schmutz kann sich schon aufgelöst haben. Es wird weiterhin kontrolliert.“ Für Badenixen gibt es jedenfalls Entwarnung: Der Sprung ins kühle Nass ist völlig unbedenklich.
Zuletzt hatten Gewässer in weit südlicheren Gefilden für Schlagzeilen gesorgt. Schlammige Brühe in der Adria vor Kroatien hatte vielen Urlaubern das Badevergnügen vermiest. Eingeschleppte Algen hatten dort das Meer in eine braune Suppe verwandelt.
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