Dem altehrwürdigen Fischerhäusl in Alt-Urfahr wird endlich wieder Leben eingehaucht. Im Dezember war der damaligen Betreiber – wie berichtet – mit Passiva in der Höhe von 280.000 Euro in die Pleite geschlittert. Der neue Pächter, ein nicht unbekannter Gastro-Fachmann in Linz, will ab Juli mit urig-echter, österreichischer Hausmannskost punkten.
Alt und neu, urig und viel Holz – so stellt sich das altehrwürdige Gasthaus Fischerhäusl im geschichtsträchtigen Gebäude in der Flussgasse 3 dar. Das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahr 1642 beherbergt seit etwa 40 Jahren Gastronomie. Drinnen gibt es rund 120 Plätze, draußen im Gastgarten warten weitere 80 mit Top-Blick auf Lentos, Altstadt und Schlossmuseum. Für viele ein gastronomisches Juwel, zählt das Gebäude doch zu den ältesten in Alt-Urfahr. Und dieses Juwel hat nun endlich wieder einen neuen Wirt.
Attraktiver Gastro-Standort in Traumlage
Rückblick: Nachdem der letzte Pächter im vergangenen Sommer für das Traditionsgasthaus online nach einem Nachfolger suchte, hatte Brau-Union-Verkaufsdirektor Josef Paukenhaider im Gespräch mit der „Krone“ das Fischerhäusl bereits ins „Schaufenster“ gestellt, als er meinte: „Es handelt sich dabei um einen attraktiven Gastro-Standort in Traumlage am Urfahraner Donauufer, mit extrem schönem Gastgarten sowie Parkmöglichkeiten. Natürlich muss man für den gastronomischen Erfolg hart arbeiten, aber die Voraussetzungen scheinen hier perfekt dafür zu sein.“ Trotz alldem war im Dezember noch kein neuer Wirt in Sicht, dafür schlitterte der damalige Betreiber – wie berichtet – mit 280.000 Euro in die Pleite.
Umso glücklicher zeigte sich Paukenhaider jetzt, dass er mit Ümit Mete nun einen Gastro-Fachmann mit großer Linz-Erfahrung „angeln“ konnte.
„Von der Brettljausn bis zum Schweinsbraten“
Mete betreibt mehrere Lokalitäten der Liva, sowie auch das beliebte Ristorante Da Vinci in der Schillerstraße. Wer allerdings glaubt, das Fischerhäusl wird zum Italiener, irrt – Mete: „Im Fischerhäusl wird es dank unserer österreichischen Köche urig echte Schmankerl geben.“
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