Nicht alle E-Mails mit Geldversprechen sind von dreisten Betrügern, die einen abzocken wollen, wie Netflix-Kunden derzeit erfahren. Eine gesunde Portion Misstrauen ist trotzdem gut. Denn Fake-Nachrichten der ÖGK locken aktuell etwa in die Falle.
„Netflix erstattet Kunden aus Österreich bis zu 30 Euro!“ Eine Nachricht des Streaming-Anbieters mit einer angeblichen Rückerstattung machte vor wenigen Tagen auch zahlreiche Tiroler Kunden misstrauisch. Denn aufgrund der fast schon täglichen Warnungen vor E-Mails mit betrügerischem Hintergrund, die vielfach ebenfalls Geldsummen in Aussicht stellen, wurden etliche Empfänger misstrauisch.
Doch die Netflix-Kunden dürfen sich – wie berichtet – freuen, es handelt sich nicht, wie von vielen vermutet, um eine neue Betrugsmasche von Web-Betrügern. Der Streamingdienst muss nach einer Klage der Arbeiterkammer zahlreichen Kunden 20 oder 30 Euro zurückzahlen. Hintergrund der Auseinandersetzung waren Preiserhöhungen durch Netflix in den Jahren 2019 und 2020.
E-Mails im Namen der Gesundheitskasse
Anders schaut es bei Verständigungen aus, die angeblich von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) verschickt werden und derzeit wieder vermehrt in den Postfächern von Versicherten landen. „Ich habe eine E-Mail bekommen, in der mir die Rückzahlung von 2539 Euro ankündigt wurde“, wunderte sich ein Tiroler (72). Der Mann rief bei der ÖGK an, wo man ihm schließlich erklärt hat, dass er auf keinen Fall auf den beigefügten Link klicken oder persönliche Daten bekannt geben soll.
„Hände weg!“ ÖGK warnt vor Phishing E-Mails
„Es wäre schon mysteriös, wenn mir die ÖGK aus dem Nichts plötzlich Geld überweist“, muss der Pensionist fast schon schmunzeln. „Hände weg! Bei diesen Nachrichten handelt es sich um einen Betrugsversuch“, warnt die ÖGK auch auf ihrer Homepage.
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