Das Stabsbataillon 7 feierte Donnerstag in der Klagenfurter Goëss-Kaserne (ehem. Windisch-Kaserne) einen ganz besonderen Traditionstag, einstige Feinde verbindet heute eine Freundschaft.
Die Wurzeln des Stabsbataillons 7 gehen auf das k.u.k Feldjägerbataillon Nr. 8 und die Kärntner Freiwilligen Schützen zurück – diese beiden Einheiten, die vor allem im Ersten Weltkrieg an der Kärntner Grenze sowie in Italien eingesetzt wurden, gelten daher als die Traditionsverbände des heutigen Stabsbataillons.
Abordnungen aus Italien reisten an
Umso bedeutender ist es auch, dass zum Traditionstag Abordnungen von italienischen Militäreinheiten und Traditionsverbänden anreisten, um sich gemeinsam mit den Kärntner Soldaten zu erinnern, aber auch in die Zukunft zu blicken – denn Frieden verbindet.
Das heutige Stabsbataillon 7 ist mit seinen Kompanien in Klagenfurt, Bleiburg sowie in Graz beheimatet. Es stellt die Führung, Versorgung, Materialerhaltung und ABC-Abwehraufgaben im In- und Ausland sicher und ist auch für die Ausbildung des Kadernachwuchses verantwortlich.
Auftrag ist auch Erbe
„Der Auftrag an uns als Stabsbataillon 7 ist auch, das Erbe unserer Traditionsverbände zu bewahren und für Friede und Freiheit einzustehen. Daher bewerten wir auch aus der Vergangenheit gültige Grundlagen moralischen Handels und nehmen diese in unserer Identität auf“, so Oberstleutnant Ulrich Baumgartner, Kommandant des Stabsbataillons 7. Das sei vor allem im aktuellen weltpolitischen Umbruch wichtig.
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