Kater lief in Auto

Wie verletzter Streuner „Leo“ neues Leben bekam

Oberösterreich
16.05.2024 08:00

Im Februar dieses Jahres lag Streunerkatze „Leo“ plötzlich im Garten eines Pflegeheims in Gallspach in Oberösterreich – er war schwer verletzt, wurde vermutlich von einem Auto angefahren. Doch nachdem er knapp mit dem Leben davongekommen war, veränderte sich alles für den Stubentiger.

Iris Appl machte im Februar dieses Jahres gerade im Garten des Marienheims in Gallspach, wo sie als Pflegerin arbeitet, Mittagspause mit ihren Kolleginnen, als sie plötzlich ein lautes Miauen von der Straße hörte. Ein Kater schleppte sich schwer verletzt in ihre Richtung, die Pflegerinnen erkannten ihn sofort: Streuner „Leo“ besuchte regelmäßig alle im Ort und holte sich Streicheleinheiten und Leckerlis. Und weil er ein so herzliches Wesen besitzt, war er auch überall gerne gesehen.

Mit offenen Wunden gefunden
Nun lag er an diesem Tag im Februar plötzlich mit offenen Wunden da, ein Riss am Schwanz reichte bis zum Knochen. Nach der Erstversorgung stellte sich beim Tierarzt heraus, dass das Becken und der Oberschenkel gebrochen waren. Die Samtpfote dürfte einen Autounfall gehabt haben. Eine große, teure Operation war notwendig. Was tun? Iris Appl schrieb der „Krone“-Tierecke.

Der Streuner war überall beliebt. (Bild: Wenzel Markus/Markus Wenzel)
Der Streuner war überall beliebt.

Die „Krone“-Tierecke hilft
Immer wieder wenden sich verzweifelte Tierbesitzer oder auch Tierschutzstellen an den Verein „Freunde der Tierecke“, wenn unerwartete Ausgaben entstehen. Durch die Spenden der „Krone“-Leser konnte schon vielen geholfen werden. So auch „Leo“.

Brüche am Becken und Oberschenkel wurden operiert. Am Bild: Tierarzt Dr. Dietmar Schnötzinger von der Tierklinik Schwanenstadt mit „Leo“. (Bild: Tierklinik Schwanenstadt)
Brüche am Becken und Oberschenkel wurden operiert. Am Bild: Tierarzt Dr. Dietmar Schnötzinger von der Tierklinik Schwanenstadt mit „Leo“.

Zehn Wochen musste er einen Fixateur tragen, durfte seinen Bruch nicht belasten, mittlerweile geht’s ihm wieder gut. Und die schönste Nachricht: Seine Retterin schenkt ihm ein Zuhause. Er hat nun sein eigenes Körbchen und darf bei Iris Appl und ihrer Familie wohnen.

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Wir haben nicht gewusst, was wir tun sollen und wer die Rechnung für den Tierarzt bezahlen soll. Eine Arbeitskollegin hat mir dann von der „Krone“-Tierecke erzählt.

Katzenretterin Iris Appl

Mit seinem Fixateur durfte sich „Leo“ zehn Wochen kaum bewegen. (Bild: Iris Appl)
Mit seinem Fixateur durfte sich „Leo“ zehn Wochen kaum bewegen.

Und einen besten Freund hat der Kater auch schon: Hund „Guarda“. Iris Appl freut sich sehr: „Er fühlt sich wohl und hat bei uns sein Zuhause für immer gefunden.“

Alexandra Dannerbauer
Alexandra Dannerbauer
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