Hunderte Salzburger genossen den Sonntag am Lieferinger Badesee. Dementsprechend hoch war das Müllaufkommen. Doch fürs Mistwegfahren stellt die Stadt am Wochenende kein Personal.
Die warmen Tage der ersten Aprilhälfte waren prognostiziert. Sie lockten hunderte Salzburger an „ihren“ Badeteich. Erste Wagemutige eröffneten die Badesaison und zogen schon ausgiebige Runden durchs drei Meter tiefe Wasser.
Störend fiel Badegästen aber der viele Müll auf. Schon direkt am Eingang beim Hauptparkplatz an der Schmiedingerstraße standen in einer Reihe große offene Säcke voller Müll. Noch hässlicher wurde es rund um die Standorte der Mistkübel am Seeufer.
Sie quollen heillos über. Rund um die Kübel verteilten sich Getränkeflaschen und Einwegverpackungen auf der Wiese. Das Badebuffet war ja bereits geöffnet und zog viele Kunden an. Entsprechend viel Abfall sammelte sich dann auch an.
„Wir starten am 1. Mai“
Hat sich die Stadt Salzburg nicht auf die angekündigten sommerlichen Tage vorbereitet? Auf „Krone“-Anfrage sagt ein Verantwortlicher: „Die Saison ist noch nicht eröffnet. Wir starten am 1. Mai.“
Für Samstage oder Sonntage vor dem 1. Mai eine Müllabfuhr zu stellen, das sei nicht drin. „Für solch eine Wochenendschicht haben wir kein Personal“, heißt es bei den städtischen Betrieben. Außerdem könnten Gäste Abfall in Mistkübeln am Parkplatz entsorgen – ein ganzes Stück weit weg von den Liege- und Sportplätzen.
Trinkbrunnen laufen bereits, Klos in Betrieb
Abgesehen vom Müllproblem ist die Badeanlage bereit für den Sommer. Der Magistrat hat die Wege gereinigt, die Brunnen und die Klos in Betrieb genommen und den Rasen gemäht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.