Für mehr Tierwohl

Dieses Bio-Ei schließt regionalen Kreislauf (fast)

Kärnten
12.04.2024 16:19

Mehr Regionalität, mehr Tierwohl, mehr Einkommen: Ein neues Kärntner Landwirtschaftsprojekt schließt regionale Eier-Kreislaufwirtschaft (fast). 

Noch mehr Regionalität beim Eierverkauf gewährleisten wollen Landwirtschaftskammer (LK), Billa, Lagerhaus und der Eierring Herzogstuhl. „Und zwar werden Legehennen nicht mehr aus anderen Bundesländern angekauft, sondern direkt in Kärnten aufgezogen“, sagt LK-Geflügelberaterin Gerda Weber. „Also ein waschechtes Kärntner Ei!“, freuen sich Initiatoren. Lediglich der Brutvorgang findet bei diesem „echten Kärntner Ei“ nicht bei uns statt. Weil wir keine Brüterei besitzen.

Gerhard Haubmann und Edelbert Schmelzer (Rewe), Jakob Oberzaucher (Lagerhaus), Sabine Imp-Ratz (Billa), Stefan Wakonig (Eierring Herzogstuhl), Dieter Obereder (Geflügelwirtschaft Kärnten), Landwirtschaftskammer-Präsident Siegfried Huber (v.l.n.r.). (Bild: Wilfried Pesentheiner)
Gerhard Haubmann und Edelbert Schmelzer (Rewe), Jakob Oberzaucher (Lagerhaus), Sabine Imp-Ratz (Billa), Stefan Wakonig (Eierring Herzogstuhl), Dieter Obereder (Geflügelwirtschaft Kärnten), Landwirtschaftskammer-Präsident Siegfried Huber (v.l.n.r.).

Ab Mitte April Angebot in den Billa-Regalen
„Aber die Bio-Küken werden nach dem Schlüpfen sofort zu uns geliefert, bis zur 18. Lebenswoche aufgezogen, dann zu Bio-Legehennenbetrieben gebracht“, so Weber. Bevor es ab nächster Woche in die Billa-Regale geht, werden die Eier beim Eierring Herzogstuhl verpackt. Nicht zu vergessen: das Futter. „Gefüttert wird mit Rohstoffen des Mischfutterwerks“, garantiert Jakob Oberzaucher vom Lagerhaus Bio-Qualität. Für den LK-Präsidenten Siegfried Huber „leistet das Vorhaben einen wichtigen Teil zur regionalen Versorgungssicherheit“.

Vorteile des Projektes

  • Der Legehennenbetrieb kennt den Aufzüchter, den Stall und Ansprüche hinsichtlich der Haltung.
  •  Umstallung und Start am Produktionsbetrieb erfolgen stressfreier und tierfreundlicher.
  • Gesunde Tiere können optimal mit dem Legen starten, erreichen auch die Legespitze besser.
  • Mehr verkaufsfähige Eier bedeuten mehr Einkommen.
  • Direkter Kontakt zum Futterlieferanten und raschere Futterbestellungen.
  • Bei Problemen ist man sofort vor Ort.
  • Die Packstelle hofft durch bessere Regalplatzierung auf Folgeaufträge und Absatzerhöhung.

Für Dieter Obereder, Obmann der Geflügelwirtschaft, „sind diese Eier aus echter Kärntner Kreislaufwirtschaft“. Fünf Betriebe sind mit an Bord. Weitere werden gesucht. Neben den Bio-Eiern soll es bald echte Kärntner Boden- und Freilandeier geben.

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