Die sommerlichen Temperaturen haben am Dienstag zum ersten Badetoten des Jahres geführt. Ein 83-jähriger Welser war im Großen Schacherteich in Kremsmünster (OÖ) schwimmen gegangen und konnte am Ende nur noch tot aus dem noch kalten Wasser geborgen werden.
Erst vor wenigen Tagen warnten die heimischen Wasserretter davor, bei den sommerlichen Temperaturen in die Seen und Teiche zu gehen, weil das Wasser noch viel zu kalt ist.
Mann war alleine unterwegs
Diese Gefahr unterschätzte wohl auch ein 83-jähriger Mann aus Wels, der alleine zum Großen Schacherteich (das ist einer von vier Teichen) bei Kremsmünster gefahren war. Als der Mann gegen Abend noch immer nicht heimgekommen war, machte sich seine 80-jährige Frau gemeinsam mit einem Bekannten auf die Suche.
Auf einem Steg fanden die beiden dann die Kleidung des Vermissten, das Auto stand in der Nähe. Die beiden verständigen gegen 21.30 Uhr die Rettungskräfte.
Taucher fanden Leiche
Neun Feuerwehren waren am Ende mit Booten, Drohnen und Tauchern auf der Suche, unterstützt wurden sie von der Polizei, die mit Diensthunden vor Ort war, und dem Roten Kreuz. Gegen Mitternacht war es dann traurige Realität: Taucher konnten im Teich die Leiche des Welsers finden, sie wurde geborgen. Heute soll eine Obduktion die genaue Todesursache klären.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.