Nicht ganz so einfach zu verstehen sind scheinbar die Mehrzweckstreifen für Radfahrer – vor allem in den Innenstädten kommt es immer wieder zu Zwischenfällen. Die Polizei und Verkehrsplaner geben am Nachhaltigkeitstag in Spittal dazu Tipps.
Mehrzweckstreifen sind die modernen Radwege in der Stadt. Doch nicht jeder Verkehrsteilnehmer ist damit vertraut. „Sowohl Autofahrer als auch Radfahrer wissen oft nicht genau, wie man diese Streifen richtig verwendet“, beobachtet Vizebürgermeisterin Angelika Hinteregger in der Spittaler Innenstadt.
„Streifen sind für Radfahrer“
Weil diese Streifen aber die Zukunft sind, erklärt der Spittaler Chefinspektor Johann Ramsbacher, wie man sich bei der Verwendung richtig verhält: „Diese Streifen sind für Radfahrer vorgesehen. Sie dürfen von anderen Fahrzeugen nur dann befahren werden, wenn der links an diesem Streifen angrenzende Fahrstreifen nicht breit genug ist – zum Beispiel im Begegnungsverkehr“, fügt der Polizist hinzu: „Auf die Radfahrer müssen die Autolenker besonders Rücksicht nehmen – also hinter Bikern anhalten oder abwarten, bis eine Vorbeifahrt möglich ist.“
Ein Tag für die Nachhaltigkeit
Weil weitere dieser Spuren in der Lieserstadt installiert werden, wollen die Verantwortlichen auch am Nachhaltigkeitstag, der am 19. April im Stadtpark stattfindet, darauf aufmerksam machen. „Die seit Herbst bestehenden Radspuren können getestet und bewertet werden. Interessierte können gemeinsam mit der Polizei durch die Stadt radeln und Tipps erhalten. Zudem werden Verantwortliche und Planer der Verkehrsflächen vor Ort sein“, fügt Hinteregger hinzu.
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