Schüsse auf Kater

Zwei Tage nach OP lag „Leo“ tot im Körbchen

Vorarlberg
27.03.2024 15:15
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Trauer und Entsetzen bei Dornbirner Familie nach feiger Attacke auf die kleine Fellnase. Stadtpolizei sucht weiter nach dem Täter, der mindestens einmal mit einem Luftdruckgewehr auf das wehrlose Tier schoss und dieses schwer verletzte. 

Groß ist die Trauer bei den Besitzern von Kater „Leo“. Unbekannte Tierquäler hatten am Sonntag in der Dornbirner Innenstadt mit einem Luftdruckgewehr auf das einjährige Tier geschossen. Der Vierbeiner schleppte sich schwer verletzt in eine Hauseinfahrt an der Dornbirner Marktstraße. „Unsere Nachbarin hat den Kater dort gefunden und gleich zum Tierarzt nach Lustenau gebracht. Wir sind zuerst davon ausgegangen, dass jemand unseren ,Leo‘ angefahren hatte, denn die Hinterläufe waren komplett zertrümmert“, berichtet die Mutter des kleinen Mädchens, dem der Kater gehörte.

Erst beim Tierarzt stellte sich heraus, dass die Fellnase keinesfalls angefahren worden war. Im Gegenteil: Die Polizei geht davon aus, dass mit einem Luftdruckgewehr auf „Leo“ geschossen wurde.

Schwerste Verletzungen bei den Hinterläufen
Nachdem niemand einen lauten Knall gehört hat, dürfte es sich um ein leiseres Luftdruckgewehr handeln. Zudem richten die Projektile größeren Schaden an. Wie groß die Verletzung beim jungen Kater war, zeigte sich bei der Operation. „Der Tierarzt wollte eine Platte mit Schrauben befestigen, aber es gab keine Knochen mehr, an denen die Schrauben hätten befestigt werden können“, erzählen die Besitzer.

Die Operation an den Hinterläufen ging dennoch erfolgreich über die Bühne. Die junge Besitzerin durfte das Tier sogar mit nach Hause nehmen, damit es sich in gewohnter Umgebung vom schweren Eingriff erholen konnte. Die erste Nacht überlebte der kleine Kater, doch nach der zweiten lag die Fellnase dann tot im Körbchen.

Eine Nachbarin hatte den kleinen Kater Leo zum Tierarzt gebracht, der den Vierbeiner zunächst ...
Eine Nachbarin hatte den kleinen Kater Leo zum Tierarzt gebracht, der den Vierbeiner zunächst erfolgreich operierte.(Bild: ZVG)

„Unsere Tochter ist natürlich untröstlich. Und sie glaubt immer noch, dass ,Leo‘ unabsichtlich von einem Autofahrer erfasst wurde.“ Dass es sich quasi um einen Tiermörder handelt, der „Leo“ absichtlich schwer verletzt und getötet hat, wollten die Eltern der Kleinen noch nicht anvertrauen.

Dass der Täter gefasst wird, wäre sehr wohl in ihrem Interesse. Schließlich habe dieser am helllichten Tag mitten in der Stadt und in der Nähe eines Kindergartens geschossen.

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