Ladezonen stören viele: Doch ohne sie wären viele Parkplätze von Lieferdiensten dauerhaft belegt. Jetzt gibt es eine mögliche Lösung.
Immer mehr Unternehmen setzen auf eine Elektroflotte. Stehzeiten sind nicht gerne gesehen. Etwas anders schaut die Lage aus, wenn diese zum „Nachtanken“ genutzt werden kann. Das hat sich auch die Wirtschaftskammer gedacht und die Wien Energie ins Boot geholt. Das Ergebnis: Vor einem Jahr wurden zu Testzwecken in drei Ladezonen auch Ladestationen errichtet. Hier können Lieferanten ihre E-Autos zum Laden anhängen.
Doch auch Privatpersonen profitieren: Denn die Ladesäule steht am Ende der Ladezone und hat zwei Anschlüsse. Auf der einen Seite darf der gewerbliche Verkehr „doppelt“ laden, auf der anderen Seite dürfen private Pkw Strom tanken.
Davor Sertic, Spartenobmann in der WKW: „So können wir bereits bestehende Flächen effizienter nutzen ohne eine große Zahl an Parkplätzen zu vernichten.“ Daher soll das Projekt jetzt im großen Stil umgesetzt werden. Ladezonen-Pionier Savas Yildirim von Stolex: „Wir haben kein Firmengelände, auf dem wir eigene Ladesäulen errichten könnten. So sparen wir Zeit und Geld. Ich kann jedem Unternehmer empfehlen, ebenfalls um eine Ladesäule in seiner Ladezone anzusuchen.“ Jetzt werden weitere Unternehmen gesucht.
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