Anna Gandler hat nach Rang sechs im Sprint auch in der 10-km-Verfolgung beim Biathlon-Weltcup in Soldier Hollow als Achte aufgezeigt.
Die Tirolerin startete und endete fehlerfrei, bei den zwei mittleren Schießen verzeichnete sie jeweils einen Fehler. Es siegte im Zielsprint die Französin Lou Jeanmonnot vor der Italienerin Lisa Vittozzi (+0,4 Sek.) und ihrer Landsfrau Julia Simon (+1:01,0 Min.). Bei den Männern über 12,5 km setzte sich der Norweger Johannes Thingnes Bö durch.
Gandler lag 1:26,2 zurück, ihre Teamkolleginnen landeten außerhalb der Top 30. „Auf die drei Tage gesehen, habe ich mich heute fast am besten gefühlt. Läuferisch war es gar nicht so hart, wie ich es mir erwartet habe. Beim Schießen habe ich mir heute allerdings sehr schwergetan, denn ich hatte ziemlich viel Bewegung in der Waffe, aber ich weiß ehrlich gesagt noch nicht genau warum“, sagte Gandler. Mit dem achten Platz sei sie „natürlich sehr happy“.
Saisonfinale steht bevor
Im Männerrennen war der Franzose Emilien Jacquelin lange der zu beachtende Athlet. Nach zwei fehlerfreien Schießen drückte er als Führender beim dritten völlig ohne Zwang enorm aufs Tempo, schoss gleich dreimal daneben und fiel zurück.
Nach tadellosem vierten Schießen ging er wieder als Führender in die Loipe, konnte dem Druck der anstürmenden Norweger aber nicht standhalten und wurde 7,1 Sek. hinter Johannes Thingnes Bö Dritter. Platz zwei ging an Tarjei Bö (+6,4). Bester Österreicher war Simon Eder als 35. (+3:45,3 Min.). Nächste Woche endet der Weltcup in Canmore (Kanada).
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