Fahrzeuge nie bezahlt

Mann ergaunerte Autos, wollte sie dann verpfänden

Oberösterreich
04.03.2024 12:30

Ganz schön frech! Ein 30-Jähriger aus Kremsmünster (OÖ) ist nun von der Polizei ausgeforscht worden, weil er zahlreiche Autohändler im Bezirk Gmunden betrogen hat. Der Mann hat die Firmen mit gefälschten Überweisungsbestätigungen hinters Licht geführt. Bezahlt hat er die Autos nie, im Gegenteil.

Nach intensiven und mehrwöchigen Ermittlungen konnten Beamte der Polizeiinspektion Scharnstein dem 30-Jährigen aus dem Bezirk Kirchdorf mehrere schwere Vermögensdelikte, darunter gewerbsmäßigen schweren Betrug, Veruntreuung und Urkundenfälschung, nachweisen.

Auch Frau mit hineingezogen
Der Mann hatte bei mehreren Autohäusern im Bezirk Gmunden Pkw gekauft und nie bezahlt. Die Autoverkäufer hat er mit ungedeckten Überweisungsbestätigungen aus Selbstüberweisungsautomaten seiner Bank getäuscht und diese dazu veranlasst, ihm die Fahrzeuge zu übergeben. Außerdem fälschte der Beschuldigte eine Verfügervollmacht, wo er den Namen und die Unterschrift seiner Frau einsetzte.

Täter ist voll geständig
Fahren wollte er die Autos allerdings nicht. Er verpfändete die nie bezahlten Fahrzeuge bei einem Pfandhaus, um sie zu Bargeld zu machen. Bei der Einvernahme zeigte sich der 30-Jährige voll geständig. Er wurde nach Abschluss der Erhebungen und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Wels in die Justizanstalt Wels eingeliefert.

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