Vinzenz Höck hat sich beim Turn-Weltcup in Cottbus an den Ringen im Gerätefinale einen Patzer beim Abgang geleistet und wurde damit nur Achter! Dies bedeutete für den Grazer auch einen weiteren Rückschlag in seinen Olympia-Ambitionen.
Beim ersten Quali-Weltcup in Kairo vor einer Woche war er nur Neunter geworden, nun muss er bei den verbleibenden Quali-Weltcups in Baku (7.-10.3.) und Doha (17.-20.4.) ganz vorne sein, um noch eine Chance zu haben.
„Im Nachhinein habe ich vielleicht ein bisschen zu viel riskiert!“
In Cottbus hatten sieben der acht Finalisten ihre Kür optimal durchgebracht, ausgerechnet Höck patzte. „Ich habe mich super stark gefühlt und bin voll auf Angriff gegangen. Im Nachhinein habe ich vielleicht ein bisschen zu viel riskiert.“ Darum sei das Abschneiden für ihn noch nicht ganz zu begreifen.
„Wollte unbedingt perfekten Stand und habe Gegenteil erreicht!“
„Das Finale war richtig schön, auf einem coolen Niveau, schade nur, dass ich so gepatzt habe. Mein Übungsanfang war sehr stark, hinten raus musste ich meine letzten Kraftreserven anzapfen, aber konnte es ganz gut retten. Beim Abgang wollte ich unbedingt den perfekten Stand und habe das Gegenteil erreicht.“
Der Sieg ging an Nikita Siminov aus Aserbaidschan vor dem Franzosen Samir Ait Said und dem Armenier Vahagn Davtyan. Diese drei liegen jetzt zur Halbzeit des Olympia-Qualifikationsrennens um die letzten beiden Paris-Tickets an den Ringen vor Höck. Ebenso vor dem Vorjahres-WM-Sechsten Höck liegt der Nordkoreaner Ryong Il-Yong, der vor einer Woche in Kairo gewonnen hatte und sich diesmal als Fünfter klassierte.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.