Rauferei mit Messer

Bidens Ururgroßvater von Abraham Lincoln begnadigt

Ausland
19.02.2024 23:00
Porträt von krone.at
Von krone.at

Eine US-Zeitung hat eine interessante Anekdote von einem Vorfahren des amtierenden Präsidenten Joe Biden ausgegraben. So wurde der Ururgroßvater des Staatschefs nach einer Rauferei wegen Mordversuchs verurteilt. Doch nach wenigen Monaten begnadigte ihn 1864 der damalige Präsident Abraham Lincoln.

Ein Gerichtsprotokoll in den US-Nationalarchiven schildert laut einem Bericht der „Washington Post“ den Vorfall, der zu Moses J. Robinettes Verurteilung geführt hat. Bidens Ururgroßvater war während des Amerikanischen Bürgerkriegs von der Armee der Nordstaaten als Veterinär angestellt. In einem Militärlager geriet er mit einem anderen Zivilbeschäftigten namens John J. Alexander aneinander.

Robinette soll dem Protokoll zufolge mitgehört haben, wie Alexander etwas Negatives über ihn zu einer Küchenkraft sagte, und daraufhin diesen zur Red gestellt haben. Während der anschließenden Rangelei zog Robinette ein Taschenmesser und fügte seinem Widersacher mehrere Schnittwunden zu, bevor andere Anwesende eingriffen.

Zu zwei Jahren Haft verurteilt - und dann begnadigt
Der 42-Jährige verteidigte sich später vor einem Militärgericht damit, dass Alexander „mich möglicherweise schwer verletzt hätte, wenn ich nicht auf die von mir gewählten Mittel zurückgegriffen hätte“. Dennoch verurteilte ihn das Gericht zu zwei Jahren harter Zwangsarbeit.

Doch mehrere Offiziere erachteten die Strafe als zu hart und forderten Robinettes Begnadigung, da dieser sich ja nur gegen jemanden gewehrt hätte, „der in Stärke und Größe weit überlegen war“. Präsident Lincoln stimmte tatsächlich zu und unterschrieb am 1. September 1864 die Begnadigung.

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