Ins nur 2,9 Grad kalte Wasser der Donau sprang ein Mühlviertler, der eine Frau im Fluss in Oberösterreich treiben sah. Es gelang ihm, sie zu fassen und mit letzter Kraft ans Ufer zu bringen. Wie die Frau ins Wasser gekommen war, ist noch unklar. Sie wurde in ein Linzer Krankenhaus eingeliefert.
Ein 47-Jähriger aus Oberneukirchen führte am 15. Jänner 2024 gegen 9.50 Uhr im Auftrag seines Arbeitgebers Wasseruntersuchungen am Ufer der Donau bei Steyregg, durch. Ein unbeteiligter Passant machte ihn auf eine in der Donau treibende Person aufmerksam. Der 47-Jährige entkleidete sich bis auf die Unterwäsche und sprang ohne zu zögern in die 2,9 Grad kalte Donau.
50 Meter abgetrieben
Er schwamm zu der etwa zehn Meter vom Ufer entfernt treibende Frau und brachte diese an das Ufer. Dabei wurden beide aufgrund der Strömung etwa 50 Meter in Richtung Steyregg abgetrieben. Mit einem weiteren unbeteiligten Passanten gelang es dem 47-Jährigen die 61-jährige Bosnierin aus Linz aus dem Wasser zu bergen.
Anschließend wurde die Rettungskette in Gang gesetzt. Die Frau, die stark unterkühlt und nur bedingt ansprechbar war, wurde nach der notärztlichen Erstversorgung ins Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern eingeliefert.
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