Effiziente Patientensteuerung soll gerade über Weihnachten helfen. Aufgrund der vorherrschenden Infektionswelle wird das Gesundheitssystem auf eine harte Probe gestellt. Eigenversorgung vor 1450 vor niedergelassen-ambulant vor spitals-ambulant vor stationär. So soll der richtige Weg aussehen.
Weihnachten steht vor der Tür, und gefühlt das halbe Land ist verschnupft und hustet. Doch nur in den wenigsten Fällen besteht ein Anlass, ins Krankenhaus zu fahren. „Wegen einer Brandblase, weil ich die Kerze mit dem Finger lösche, brauch’ ich nicht ins Spital“, warnt Peter Niedermoser, Präsident der OÖ Ärztekammer.
Gesundheitssystem soll nicht überlastet werden
Er will mit seinem Appell auch dafür sorgen, dass gerade über die Feiertage das Gesundheitssystem nicht überlastet wird: Zuerst Eigenversorgung, danach kommt die telefonische Gesundheitsberatung 1450. Reicht das nicht aus, stehen am Wochenende und außerhalb der Ordinationszeiten der Hausärztliche Notdienst (HÄND) und untertags die Primärversorgung bereit. Erst zuletzt sollte der Weg in die Ambulanz erfolgen“, so Niedermoser. „Wir sind natürlich in der Lage, Notfälle aufzunehmen. Aber auch unsere Mitarbeiter haben ein Recht auf Urlaub“, stellt Franz Harnoncourt, Geschäftsführer der OÖ Gesundheitsholding, klar.
„Den Helikopter ruft man nicht, wenn man sich den Daumen verstaucht hat“
„In der Notfallambulanz geht’s um die Versorgung für Notfälle. Wir sind wie der Helikopter am Berg. Den ruft man auch nicht, wenn man sich den Daumen verstaucht hat“, ergänzt Stefan Meusburger vom Ordensklinikum Linz.
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