„Krone“-Stopplicht“

Österreichs Fußball: Harakiri-Zeiten sind vorbei

Fußball National
12.12.2023 07:09

Österreichs Fußball erlebte schon weitaus düstere Perioden. Ganz im Gegenteil. Das Image scheint positiver als je zuvor zu sein. Kein Wunder bei Erfolgen auf allen Ebenen:

  • Das groß aufspielende Nationalteam zittert bei der EM-Endrunde auch nicht vor übermächtigen Gruppengegnern wie Frankreich oder Holland.
  • Im Europacup kämpfen ab heute mit Salzburg, Sturm und LASK drei Klubs ums Überwintern.

 

  • In der deutschen Bundesliga treffen Österreichs Legionäre, in Italien führt Marko Arnautovic mit Inter die Tabelle an, in Frankreich liegt Trainer Adi Hütter mit dem AS Monaco im Spitzenfeld.
  • Der Salzburger Christoph Freund lenkt mit Bayern München eine der bedeutendsten Adressen Europas.
  • In der Bundesliga kann zumindest Sturm dem Serienmeister aus der Mozartstadt Paroli bieten.

Ausrutscher a la Düdelingen, gescheiterte Qualifikationen und finanzielle Husarenritte werden seltener, Professionalität und Ernsthaftigkeit nehmen zu. Die Harakiri-Zeiten sind wohl vorbei, der Mattersburg-Skandal im Sommer 2020 diente als letztes abschreckendes Beispiel.

Zum Glück führen nicht mehr eitle und selbstdarstellerische Funktionäre in Napoleon-Manier die Klubs, sondern Manager-Typen, die nüchtern kalkulieren, sanieren und einen rentablen Weg vorgeben. Nur eine gesunde wirtschaftliche Basis kann als Fundament dienen, um darauf sportliche Erfolge aufzubauen.

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