Gesamt 6 Verstorbene

Zwei weitere Tote durch Hochwasser in Slowenien

Ausland
07.08.2023 13:13

Das Hochwasser in Slowenien hat zwei weitere Menchenleben gefordert, womit die Opferzahl auf sechs gestiegen ist. Ein Mann ist laut Medienberichten bei Beseitigung von Hochwasserschäden ums Leben gekommen, ein weiterer Körper wurde im Fluss Temenica gefunden. Am Montag besserte sich die Wetterlage in Slowenien zwar, in den betroffenen Gebieten drohten jedoch zahlreiche Erdrutsche.

In Moste bei Komenda wurde am Sonntag eine Leiche in einer Senkgrube gefunden. Wie das Nachrichtenportal „Kamnik.info“ berichtete, geht man davon aus, dass der Mann bei Räumungsarbeiten in einen offenen Schacht gefallen ist. Das zweite Opfer wurde aus dem Hochwasser führenden Fluss in der Gemeinde Mirna Peč im Südosten des Landes geborgen.

Schwere Maschinen und Notbrücken angefordert
Im Land haben die Sanierungsarbeiten begonnen, wobei Slowenien auch auf internationale Hilfe hofft. Die Regierung hat über den EU-Katastrophenschutzverfahren vor allem schwere Maschinen und vorgefertigte Notbrücken angefordert. Unter anderem wurde um 20 Behelfsbrücken von bis zu 40 Meter Länge angefragt, wie die Regierung bekannt gab. Bei der NATO wurden fünf große Transporthubschrauber, 200 Soldaten sowie weitere 20 Notbrücken beantragt.

Beschädigter Damm wurde abgedichtet
Die Flusspegel gingen langsam zurück, die höchste Alarmstufe galt am Montag nur noch entlang der Mur im Osten. Die Lage hat sich dort Berichten zufolge entspannt, dennoch wurden einige Dörfer gefährdet. Der beschädigte Damm beim Dorf Dolnja Bistrica in der Gemeinde Črenšovci konnte am Sonntag abgedichtet werden, die evakuierten Bewohnern konnten zurückkehren. Die Flutwelle bedrohte nunmehr die Ortschaften Hotiza und Kot.

In den am schwersten betroffenen Gebieten lag der Fokus der Sanierungsarbeiten auf der Wiederherstellung der Straßenverbindungen und der Überprüfung der Brücken, die den Wassermengen standhalten konnten. Zahlreiche davon wurden entweder stark beschädigt oder ganz weggeschwemmt. In vielen Ortschaften gibt es außerdem keine Wasserversorgung, da die Leitungen zerstört wurden, mancherorts gab es weiterhin Probleme mit dem Strom und der Telekommunikation.

 krone.at
krone.at
Loading...
00:00 / 00:00
play_arrow
close
expand_more
Loading...
replay_10
skip_previous
play_arrow
skip_next
forward_10
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
explore
Neue "Stories" entdecken
Beta
Loading
Kommentare

Liebe Leserin, lieber Leser,

die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Kostenlose Spiele