Der zweite Wettkampftag bei der Junioren-WM brachte die ersten Medaillen für Österreich! Nachdem der Steirer Vincent Wieser im Super-G nur 0,11 Sekunden hinter Sieger Livio Hiltbrand (Sz) und acht Hundertstel hinter dessen Teamkollegen Lenz Hächler zu Bronze gerast war, durfte am Nachmittag auch Jakob Greber jubeln.
In der erstmals ausgetragenen Team-Kombination schnappte sich der 19-Jährige gemeinsam mit Wieser ebenfalls die Bronzemedaille. Gewertet wurde dabei Wiesers Super-G-Zeit plus ein Slalom-Lauf, den Greber am Nachmittag absolvierte. „Ich war schon nervös und die Fahrt war auch nicht am letzten Zacken“, gestand „Jack“ im Ziel, der im Team mit Wieser 0,41 Sekunden auf die Premieren-Weltmeister Abbruzzese/Barbera (It) verlor und Silber gegenüber den Deutschen Vogt/Palamaras nur um zwei Hundertstel verpasste.
„Ich bin ganz ohne Erwartungen in den Wettkampf gegangen und umso schöner ist es, dass es gleich bei meinem ersten JWM-Rennen mit der Medaille geklappt hat“, freute sich der Heeressportler, der aufgrund einer Schienbeinreizung nur mehr im Spezialslalom am Mittwoch antreten wird. „Das nimmt mir auch ein bisschen Druck für das zweite Rennen.“
Den Erfolg widmete der gelernte Maurer seinem Großvater Josef, der am 5. Jänner verstorben war. „Die Medaille ist ganz für den Opa“, sagte Greber. „Er hat sich immer sehr für den Skisport interessiert, war einer meiner größten Fans. Bronze ist für ihn.“
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