Biden-Berater hört auf
Fauci rief ein letztes Mal zum Impfen auf
Der US-Immunologe Anthony Fauci ist in der Corona-Pandemie zu einer zentralen Figur im Kampf gegen das Virus geworden. Er beriet nicht nur Ex-Präsident Donald Trump, sondern auch seinen Nachfolger Joe Biden. Doch Ende des Jahres gibt er seinen Posten als Direktor des Instituts für Infektionskrankheiten und seinen Job als Präsidenten-Berater auf. Bei seinem wohl letzten Auftritt vor Journalisten im Weißen Haus hatte der 81-Jährige eine wichtige Botschaft für die Öffentlichkeit.
„Bitte, für Ihre eigene Sicherheit und die Ihrer Familie, holen Sie sich den aktualisierten Covid-19-Impfstoff“, sagte Fauci am Dienstag. Er empfahl nachdrücklich auch eine Grippe-Impfung. In der Corona-Pandemie sei es für ihn als Arzt besonders schmerzhaft gewesen, wenn Menschen wegen ideologischer Differenzen auf eine Impfung verzichtet und dadurch das Leben von sich und anderen gefährdet hätten.
Fauci betonte am Dienstag, er habe Falschinformationen stets widersprochen - „was eine ganze Serie von Ereignissen in meinem Leben in Gang gesetzt hat“. Trump-Anhänger forderten auf dem Höhepunkt der Pandemie lautstark, Fauci zu entlassen, der Immunologe bekam auch Morddrohungen.
Republikaner wollen Faucis Arbeit untersuchen
Trumps Republikaner, die ab Jänner die Mehrheit im Repräsentantenhaus haben, kündigten bereits eine parlamentarische Untersuchung von Faucis Handeln in der Pandemie an, die sehr politisiert ausfallen dürfte. Fauci betonte, dass er sich weiter allen Nachfragen des Parlaments stellen werde.

















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