Im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien soll es seit Jahren zahlreiche Missstände geben. Für Aufregung sorgen jetzt Mobbingvorwürfe. Das Ministerium lässt diese prüfen.
Vor zwei Jahren ortete der Rechnungshof zahlreiche Missstände im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien – von wirtschaftlichen Aspekten bis zu rechtlichen Verletzungen und Compliance-Regeln. Nun gibt es wieder Aufregung, sie manifestiert sich in einem „Krieg der Worte“ um das Heeresmuseum. Verzweifelte Mitarbeiter sollen sich in einem Schreiben über Direktor Christian Ortner beim Verteidigungsministerium beschwert haben. Die Rede ist laut einem Bericht von Ö1 von Mobbing („Du bist ein Krebsgeschwür“), Drohungen mit Kündigung, von einem „Klima der Angst“, erzeugt von Direktor Ortner und seinem Team.
Direktorenposten könnte neu besetzt werden
Ortner spricht von absurden Vorwürfen. Zurzeit läuft ein Auswahlverfahren für die Neubesetzung des Direktorenpostens. Der amtierende Direktor soll einer der verbliebenen drei Kandidaten sein. Eine Anfrage an das Ministerium beantwortet Sprecher Oberst Michael Bauer: „Es handelt sich um ein Mail eines anonymen Absenders. Das kann von überall herkommen. Die zuständigen Stellen prüfen.“








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