„Fußball ist keine Mathematik“, hatte Bayerns früherer Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge einst gesagt. Das hat Mathematiker und Stochastiker natürlich nicht davon abgehalten, vor der WM 2022 in Katar Modelle zu kreieren, mit denen der neue Weltmeister berechnet werden soll. Und die Berechnungen decken sich mit den Wettquoten: Brasilien holt den Pokal und wird zum sechsten Mal Weltmeister.
Die Prozentzahlen unterscheiden sich zwar, das Endergebnis ist nach den Berechnungen der University of Oxford, dem Datenunternehmen Nielsen und den Fußball-Statistikexperten von We Global Football aber das gleiche. In allen drei Szenarien kommt es im Halbfinale zum Superclasico, den Brasilien gegen Argentinien für sich entscheidet. Zweimal (Oxford, Nielsen) folgt darauf ein Finalsieg über Belgien, einmal über Portugal.
Konkret werden bei Vorhersagen dieser Art aktuelle Daten zu den jeweiligen Nationalteams eingespeist. Auch deshalb schneiden Brasilien, Belgien und Argentinien nach starken Leistungen in den vergangenen Jahren so gut ab. Ist die Maschine mit Daten versorgt, wird der Turnierverlauf simuliert. Die Resultate, die am Ende entstehen, sind die wahrscheinlichsten Ausgänge. Die wohl größte Überraschung in den Vorhersagen ist, dass Iran sich in zwei von drei Modellen gegen die USA und Wales durchsetzt und erstmals das Achtelfinale erreicht.








Kommentare
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).