Für Kärntens Winterdienst-Flotte gab es heuer Verstärkung: Ein echtes Hochleistungsgerät wird dabei helfen, unsere Straßen von Schnee und Eis zu befreien, und für Sicherheit sorgen.
Sollte es in diesem Winter einmal einen Tag lang in ganz Kärnten schneien, dann kämpfen mehr als 440 Mitarbeiter in 120 Fahrzeugen gleichzeitig dafür, dass wir dennoch mit dem Auto vorankommen. So viel an Mann und Gerät bringen unsere 17 Straßenmeistereien auf die Straße.
Das Flaggschiff der Winterdienst-Flotte aus Lkw und Traktoren ist das neue SynTrac-Fahrzeug; eine Hochleistungsfräse mit 420 PS und Fräsblättern mit 1,20 Meter Durchmesser, die Schneehöhen von bis zu zwei Metern schaffen. Herkömmliche Geräte steigen bei 1,10 Meter aus. Nur sieben solcher 600.000 Euro-Ungetüme sind in ganz Österreich im Einsatz.
Wir haben in den vergangenen vier Jahren 19 Millionen Euro investiert, haben jetzt die modernste Winter-Flotte!
Staßenbaureferent Martin Gruber
Millionen-Budget
2750 Kilometer an Landesstraßen sind das Einsatzgebiet der Räumexperten. In beiden Fahrtrichtungen, plus zeitweiliger dritter Spuren sind das insgesamt 5772 Kilometer, für die 20.000 Tonnen Salz benötigt werden. Dafür braucht es ein Budget von zehn Millionen Euro, für das heuer aufgrund der Teuerungen eine Überziehung von bis zu 700.000 Euro einkalkuliert ist. Gespart werde durch Effizienz.
Landesrat Martin Gruber: „Die Herstellung von Sole, die sparsamere Feuchtsalzstreuung ermöglicht, wird daher intensiviert. Die digitale Einsatzdatenerfassung - bisher ein Pilotprojekt in Greifenburg - wird auf Villach, St. Veit und Völkermarkt ausgeweitet.“ Wann es ernst wird, erfährt die Winterdienst-Truppe von der ZAMG, die zweimal täglich Prognosen liefert. „Wir können um zwei Uhr morgens ausrücken und um sechs Uhr alles eisfrei haben“, sagt Abteilungsleiter Volker Bidmon.
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