ÖSV ist optimistisch

„Wettbewerbsvorteil“ für Österreichs Kombinierer

Wintersport
10.11.2022 13:54

Die Nordischen Kombinierer des ÖSV starten mit einem neuem Wachstruck, der einen „Wettbewerbsvorteil“ bringen soll, und einer gehörigen Portion Optimismus in die demnächst beginnende Wintersaison. Der Truck, in dem sechs Servicemitarbeiter zum Wachsen der dort lagerbaren Langlaufskier Platz finden, soll zur Optimierung des Materials und der Rahmenbedingungen insgesamt führen. „Ich möchte dort weitermachen, wo ich letztes Jahr aufgehört habe“, sagte Johannes Lamparter im Gespräch.

Er sei „sehr zufrieden mit den Vorbereitungen“, fügte Lamparter am Donnerstag bei einem Pressetermin in Innsbruck hinzu. An die letztjährige Form taste sich der Weltcup-Zweite der abgelaufenen Saison „Schritt für Schritt“ heran. „Ich sehe mich im Laufe der Saison jedenfalls ganz sicher in der Nähe von den Podestplätzen“, sagte Lamparter. Auf dem Podest zu stehen sei hingegen „eher nur ein Wunsch“.

„Wundertüte“ Seidl
Gar nicht von Podestplätzen sprach hingegen sein Teamkollege Franz-Josef Rehrl. „Ich möchte möglichst gut in die Saison starten“, gab er als Devise aus. In ebenjener wolle er vor allem „konstant gut sein“. Allzu hohe Erwartungen an den Auftakt im finnischen Ruka am 25. November hat er nicht. „Ich freue mich vor allem auf den Schnee“

Seine Form in Prozent brachte Mario Seidl zum Ausdruck. „Auf der Schanze befinde ich mich schon Nahe der 100 Prozent.“ Auch läuferisch habe er gut trainieren können, dort gebe es aber noch Luft nach oben. Dort sei seine Form eine „Wundertüte“, alles sei also prinzipiell in alle Richtungen möglich. Als Wunsch äußerte er eine „Einzelmedaille“ bei der WM im kommenden Jahr, aber auch Gruppenmedaillen seien natürlich „wunderschön“. Ähnlich äußerte sich Lukas Greiderer: „Ein Weltcup-Sieg ist definitiv fällig“.

Mädels zuversichtlich
Zuversichtlich gaben sich auch die Kombinierer-Damen. Lisa Hirner erhoffte sich eine „Top-5-Platzierung“ bei der WM, Annalena Slamik war etwas zurückhaltender: „Es geht stetig besser, langsam bin ich bereit“.

Unabhängig von sportlicher Leistung oder individueller Erwartungshaltung soll der Truck die Athleten jedenfalls motivieren, meinte ÖSV-Generalsekretär Christian Scherer. „Es ist zudem ein innovatives Projekt, das uns einen Wettbewerbsvorteil verschaffen soll“, sagte er.

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