Eltern schlagen Alarm

Schülerbus fährt an der Haltestelle vorbei

Oberösterreich
29.10.2022 09:00

Aufregung in Feldkirchen an der Donau! Besorgte Eltern schlugen Alarm: Ihre Kinder sind auf der Bundesstraße ohne Gehweg unterwegs, weil der Bus nicht mehr bei der Haltestelle Pösting stehen bleibt. Auch der Direktor der MS Feldkirchen macht sich Sorgen.

 „Der Schülerbus der Linie 203, der jeweils fünf oder zehn Minuten nach Unterrichtsende in Feldkirchen abfährt, bleibt nicht mehr bei der Haltestelle Pösting Abzweigung Goldwörth stehen. Die Kinder müssen entweder in Goldwörth oder in Vogging aussteigen, was in beiden Fällen bedeutet, dass sie eine Strecke zu Fuß auf der Bundesstraße ohne Gehweg zurücklegen müssen“, beschreibt der Direktor der MS Feldkirchen, Günter Frost, die Situation.

Eltern machen sich Sorgen um die Schülerinnen und Schüler. Der Schulleiter befürchtet, dass wegen der Situation künftig einige Schüler aus anderen Gemeinden die beliebte Sportmittelschule nicht mehr besuchen können.

„Inoffiziell“ angesteuert
Von der Regionalbetreuung des Verkehrsverbundes OÖ heißt es dazu: „Die Haltestelle ist im Fahrplan nicht vorhanden, weil die Busse gar nicht zu der Haltestelle kommen. Da die Streckenführung weitestgehend gleichgeblieben ist, vermuten wir fast, dass es vor der Ausschreibung Lenker gegeben hat, die die Schüler eventuell ,inoffiziell’ bei der Kreuzung aussteigen lassen haben. Ein Halt der Linie 203 an der Haltestelle Pösting ist aufgrund der von der Kreuzung abgewandten Lage des Steiges nicht möglich.“

Lange Wartezeiten
Aktuell gibt es jedoch auf der Linie 201 Busse, die von der Haltestelle Feldkirchner Schulen aus die Haltestelle Pösting Abzweigung Ort bedienen. „Da diese Linie jedoch in einen überregional abgestimmten Taktverkehr integriert ist, kann es zu Wartezeiten nach Schulschluss kommen“, so ein OÖVV-Sprecher. Immerhin ergeben sich für die Schüler am Nachmittag Wartezeiten von bis zu 38 Minuten.

Eltern, die die Haltestelle vermissen, denken auch an die Unfallgefahr. Zwischen Oktober und Jänner ereignen sich 41 Prozent der Fußgängerunfälle. Das Infrastrukturressort des Landes OÖ, ÖAMTC und ARBÖ stellen deshalb auch heuer wieder unter dem Motto „Mach dich sichtbar!“ kostenfrei Reflektorbänder zur Verfügung. Empfohlen werden sie für Kinder, aber auch Senioren im Straßenverkehr.

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