Sanierung oder Neubau

Strandbad-Planung lässt in Hard Wogen hochgehen

Vorarlberg
23.09.2022 18:55

ÖVP und FPÖ plädierten für Sanierung des alten Beckens. SPÖ-Bürgermeister verteidigt nachhaltigeren Neubau.

Die Harder Volkspartei ist nach der Wahlpleite im Herbst 2020 offenbar aus der Schockstarre erwacht und betreibt Oppositionspolitik: In der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung seien Aufträge für das neue Strandbad im Eiltempo vergeben worden, kritisiert ÖVP-Fraktionsobmann René Bickel. „Ein derartiges Bauvorhaben ist in Zeiten wie diesen wo weder Preise noch Verfügbarkeiten genau abschätzbar sind, sehr mutig und sportlich.“

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Ein derartiges Bauvorhaben ist in Zeiten wie diesen wo weder Preise noch Verfügbarkeiten genau abschätzbar sind, sehr mutig und sportlich.

Rene Bickel

Er hätte sich vor der Auftragsvergabe eine „zusätzliche Schleife“ gewünscht. Um Kosten zu sparen, sollte der Bau eines zweiten Beckens überdacht werden. Besser sei es, das bestehende zu sanieren.

Kritik für Staudinger nicht nachvollziehbar
Wenig zufrieden mit den Beschlüssen sind auch die Harder Freiheitlichen. Gemeindevertreterin Sandra Jäckel sieht die Pläne zu den Schwimmbecken ebenfalls kritisch. „Durch den Wegfall des bestehenden Schwimmbeckens wird das Angebot für Schwimmer verschlechtert. Mit einer kostengünstigen Sanierung hätte dieses Angebot erhalten und verbessert werden können.“ Der Vorschlag, ins Strandbad nach Bregenz auszuweichen, sei schlicht eine „Zumutung“. Zudem sollte es im Harder Strandbad unbedingt ein attraktives gastronomisches Angebot geben.

Bürgermeister Martin Staudinger (SPÖ) kann die Kritik nicht nachvollziehen. „Ein guter demokratischer Prozess bringt breite Zustimmung für bodenständiges, leistbares Familienbad auf neuestem Stand“, verteidigte er die nach zweistündiger Diskussion beschlossenen Ergebnisse. Mit dem Neubau statt Beckensanierung werde auch der Chloreinsatz sowie der Trinkwasser- und Energieverbrauch deutlich verringert.

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