Babenberg-Trainer Semir Sejdic verlor mit seiner Truppe gegen ASKÖ Neue Heimat 1:3, wo er zuvor sechs Jahre als Coach tätig war.
Für meine Jungs war das natürlich eine positive Zusatzmotivation. Sie haben schon seit zwei Wochen davon gesprochen!“
Dino Medjedovic, Coach von Neue Heimat, musste sein Team vor dem 2. Mitte-Derby gegen Babenberg nicht motivieren. Ging es doch auch gegen den ehemaligen Trainer Semir Sejdic, der zuvor über sechs Jahr bei der ASKÖ tätig war. „Ein extrem besonderes Spiel“, meinte auch Sejdic, der mit Babenberg am Ende mit 1:3 den Kürzeren zog. „Wir sind gut in das Spiel gestartet und verdient in Führung gegangen. Leider hat sich in der zweiten Halbzeit das Blatt gegen uns gewendet. Auch wenn ich natürlich gerne gewonnen hätte, freut es mich für meinen Ex-Klub. Sie sind Top-Favorit in der Liga“, streut Sejdic dem „Ex“ Rosen. Warum er die Neue Heimat nach über sechs Jahren, in denen der Klub erstmals seit 35 Jahren aufgestiegen und letzte Saison wieder abgestiegen ist, verlassen hat? „Ich habe durch den Abstieg keine Perspektive mehr gesehen, zudem war die Nachwuchsarbeit schwierig, hatten wir nur zwei Jugendteams“, so der 34-Jährige, der mit Babenberg nun in den nächsten Jahren die starken Talente entwickeln und das vordere Tabellendrittel angreifen möchte.
40 Spieler im Training
Nachfolger Dino Medjedovic hat der Neuen Heimat indes wieder neues Leben eingehaucht, in der Tabelle rangiert man mit nur einer Niederlage auf dem zweiten Platz. „Die Euphorie ist riesig, teilweise haben wir mehr als 40 Spieler im Training!“
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