Trauer in Schönbrunn

Jüngster Giraffen-Nachwuchs wurde eingeschläfert

Wien
08.09.2022 13:27

Traurige Nachrichten aus dem Wiener Tiergarten Schönbrunn: Nach der Geburt eines zweiten Giraffen-Babys am Montag musste das Jungtier am Donnerstag eingeschläfert werden - trotz aller Bemühungen von Pflegern und Tierärzten.

Für Giraffenkuh „Sofie“ war es die erste Geburt, berichtet der Tiergarten. Am Montag kam das Jungtier zur Welt, bereitete den Pflegern aber schon kurze Zeit später große Sorgen. „Wir haben in den ersten Stunden erkennen müssen, dass es sehr schwach ist. Es war ihm lange Zeit nicht möglich, sich aus eigener Kraft aufzurichten und bei der Mutter zu trinken“, so Thomas Voracek, Leiter der Tierärztlichen Ordination Tiergarten Schönbrunn.

„Hatte letztendlich keine Chance“
Pfleger und Tierärzte kümmerten sich liebevoll und aufopfernd um das Giraffen-Mädchen, doch schlussendlich musste man der Wahrheit ins Auge sehen: Das Jungtier hatte „letztendlich keine Chance und wir mussten es heute Vormittag erlösen“. Der Mutter gehe es gut, sie sei mittlerweile wieder mit der Gruppe zusammen. „Für die Herde war es eine wertvolle Erfahrung. Diese gemeinsamen Erlebnisse stärken nicht nur den Sozialverband, sondern lassen die Tiere für die Zukunft lernen“, erklärt die zuständige zoologische Abteilungsleiterin Eveline Dungl.

Gute Nachrichten gibt es dennoch: Giraffen-Jungtier „Amari“, das bereits Anfang 2022 zur Welt kam, entwickelt sich hingegen weiterhin prächtig.

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