Bei den Großereignissen als Zehnter der WM in Eugene und Neunter der EM in München ist Lukas Weißhaidinger in diesem Sommer nicht vom Glück begünstigt gewesen. Beim Finale der Diamond League in Zürich will Österreichs Diskus-Ass mit einem Topergebnis glänzen. „Es ist eine Ehre, dabei sein zu dürfen. Im Vorjahr war ich in Zürich Sechster, konnte meine Bestform nach Olympia nicht mehr abrufen. Das Ziel für heuer muss sein, es besser zu machen“, sagte Weißhaidinger.
Die Stimmung sei in jedem Fall ganz besonders. „Der Letzigrund ist für uns Leichtathleten bekanntermaßen ein besonderer Platz“, meinte der ÖLV-Rekordhalter. Der Donnerstag im Stadion ist ausverkauft, 25.000 Zuschauerinnen und Zuschauer finden Platz, es geht um die Ermittlung der Siegerinnen und Sieger in 26 Disziplinen. Der Diskuswurf geht ab 18.15 Uhr in Szene. Am Mittwoch kommen bereits sechs mit dem Diamanten versehenen Bewerbe zur Austragung, und zwar auf dem Sechseläutenplatz mitten in der Stadt.
Der Olympiadritte Weißhaidinger sicherte sich nach dem Antreten in drei der vier Meetings (4. Birmingham, 5. Rabat, 2. Rom) als Gesamtvierter einen Platz im Finale der besten sechs, Topfavorit ist der vierfache Saisonsieger in der Eliteliga und Weltmeister Kristjan Ceh aus Slowenien. Nicht mit dabei sind von den heurigen Medaillengewinnern Vize-Weltmeister und Europameister Mykolas Alekna aus Litauen, der allerdings nur einmal einen Startplatz in der Diamond League bekam und in Stockholm Zweiter wurde, sowie der Olympia-Zweite Simon Pettersson aus Schweden und der EM-Dritte Lawrence Okoye aus Großbritannien, die die Qualifikation verpassten.








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